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Eiche 1 Plauncas

Aus einer Adlerfarnflur ragt eine mächtige Traubeneiche heraus. Sie wurde bisher von der Axt und der Motorsäge verschont, während in der Umgebung immer wieder Holzschläge zur Gewinnung von Brennholz stattgefunden haben. Der Adlerfarn wächst auf Flächen, die einst aufgelichtet und mehr oder weniger intensiv von Schafen beweidet wurden. Es sind dies die besser zugänglichen, weniger von Geröll und Blöcken durchsetzten Waldteile. Heute wachsen die Flächen ein, wobei zuerst ein dichtes Gebüsch aus Dornensträuchern und Haseln entsteht.

Altholzinseln aus Eichen stellen Stützpunkte für einen zukünftigen Eichenwald dar. Der Weg dorthin ist zwar sehr lang, wenn nicht durch (aufwendige) pflegliche Eingriffe nachgeholfen wird.

Dicke und alte Eichen haben eine herausragende Bedeutung für die Biodiversität. Neben zahlreichen Insektenarten, Moosen und Flechten profitieren davon ebenso Vögel und Höhlenbewohner unter den Kleinsäugern.

Der Standortstyp ist ein Typischer Schneesimsen-Traubeneichenwald. Die geologische Unterlage besteht aus Ilanzer Verrucano.

Der Baum ist etwa 20 m hoch und hat einen Durchmesser (in Brusthöhe) von etwa 90 cm.

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