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Fichte Val Sinzera

Die prachtvolle Fichte am Einhang der Val Sinzera weist die stattliche Höhe von 46.3 m auf und ist 156 cm dick (in Brusthöhe gemessen). Ihr vollholziger, gerader Stamm und die lange Krone ermöglichten eine ungestörte Entwicklung und gutes Wachstum. Es handelt sich um die dickste Fichte im Revier Trun-Schlans.

Der Baum steht unweit der Senda Sursilvana, Abschnitt Disentis-Brigels, an der Hangkante, bevor der Weg flacher wird. Der Standortstyp ist ein Typischer Labkraut-Tannen-Fichtenwald. Die geologische Unterlage gehört zum Kristallin des Aaremassivs und ist von Moränenmaterial überlagert.

Die Labkraut-Tannen-Fichtenwälder und die Karbonat-Tannen-Fichtenwälder mit Weissegge gehören zu den produktivsten Standorten der hochmontanen Stufe. Die Fichten werden in der Surselva bis 52 m, die Tannen bis 48 m hoch. Häufig müssen derart grosse Baumdenkmäler gefällt werden, weil sie für die Sicherheit der Verkehrswege eine Gefahr darstellen.

Stark- und Altholz bildet den Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Leider sind diese Waldentwicklungsstufen in intensiv genutzten Wäldern nur spärlich und insbesondere in ungeeigneter Verteilung vorhanden.

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