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Föhre bei Malapiarder

In der Nähe der Ställe von Malapiarder steht eine stattliche, 28.5 m hohe und 109 cm dicke Waldföhre (in Brusthöhe gemessen). Im oberen Drittel ist sie verzwieselt. Die sparrige, stark astige Krone weist darauf hin, dass sie einst – wahrscheinlich im Maiensäss – freigestellt war. Unten am Stamm erkennt man die Narben von abgestossenen dürren Ästen. Diese Föhre ist somit Zeuge einer früher landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft. Heute trägt sie zur Biodiversität bei.

Föhren kommen auf der rechten Talseite vom Tujetsch bis Ilanz sehr vereinzelt und natürlicherweise nur an trockenen, felsigen Stellen vor. Durch die grössere Konkurrenzkraft von Fichte und Tanne werden sie fast überall verdrängt. Erst in grösseren Öffnungen mit viel Licht vermag sich die Föhre an trockeneren Stellen anzusiedeln, sofern entsprechende Samenbäume vorhanden sind.

Der Standortstyp ist ein Labkraut-Tannen-Fichtenwald mit Hasel, wobei da und dort in der Unter- und Mittelschicht einzelne Buchen eingesprengt sind.

Die Föhre steht unweit des markierten Wanderweges von Zignau über Criesi zur Alp Zavragia.

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