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Säulenfichte 1 Uaul da Purcs

Diese schmalkronige Fichte im Uaul da Purcs entspricht am ehesten dem Typ „Säulenfichte“. Am Anfang ist sie schön regelmässig gewachsen. In einer Zwischenphase wurden nur kurze, Hauptäste gebildet. Dann folgte eine Zeit mit einzelnen etwas abstehenden Ästen, und in den letzten Jahren wurde sie wieder sehr schmalkronig. Diese unterschiedlichen Wachstumsmechanismen dürften hormonell gesteuert sein. Ob sich daraus auch der Witterungsverlauf und gar eine Klimaerwärmung ablesen lassen, wurde bisher nicht untersucht.

Der Standortstyp ist ein Erika-Fichtenwald mit Bergveilchen. Der Baum hat einen Durchmesser (in Brusthöhe) von 64 cm.

Reine Säulenfichten weisen eine schmale, dichte, zylinderförmige Krone auf. Die Primäräste sind kurz und tragen dichte Verzweigungssysteme.

Bis heute ist nicht klar, ob die Ausbildung der Säulenform eine genetische Ursache hat und ob die Eigenschaft bei Kreuzungen weitervererbt werden kann, oder ob es sich um eine Mutation handelt, die nicht vererbt wird. Für eine Vererbung spräche die Tatsache, dass sich noch weitere fast gleich aussehende Exemplare in der Nähe finden, also mindestens ein entsprechender Mutterbaum vorhanden sein musste. Eine Mutation gleichzeitig bei mehreren Bäumen gilt schon eher als ein grosser Zufall. Tatsächlich sieht aber keine der benachbarten Säulenfichten genau gleich, sondern lediglich „ähnlich“ aus.

Die Säulenfichten (wie auch die Spitzfichten) im Uaul da Purcs können dem Verzweigungstyp der Plattenfichte zugeordnet werden. Plattenfichten sind gut an die hohen Lagen angepasst. Die grossen Schneelasten drücken den Baum nicht zusammen, sondern gleiten an den steil anliegenden Ästen hinunter auf den Boden.

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